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Martin Mulert hat seinen Arbeitsplatz seit einem guten Jahr in der Aker Yards Werft. Erste berufliche Erfahrungen nach dem Studium in Berlin, Fachrichtung Konstruktion und Motorenbau, hat der gelernte Motorenbauer, der auch vier Jahre bei der Marine in Hohe Düne zur See fuhr, bei MAN in Augsbug gesammelt. Hier betreute er Einspritzsysteme für Motoren. „Eine gute Erfahrung“, sagt der 33-Jährige. Jetzt ist er froh, dass er in seiner norddeutschen Heimat einen solch tollen Arbeitsplatz in der Aker Werft gefunden hat.
Florian Schuhmacher, Personalchef der Aker Yards Werften in Rostock und Wismar wünschte sich, dass noch mehr solch gut ausgebildeter Leute zurückkommen in die Heimat. Die beiden Werften brauchen 25 Ingenieure, davon 15 mit spezieller Ausbildung als Schiffbauingenieur. Schumacher hat starke Trümpfe in der Hand: "Wir sind ein international aufgestelltes Schiffbau- und Schiffsentwicklungsunternehmen." Hier werden Kreuzfahrtschiffe und Fähren, Handelsschiffe sowie Offshore-und Spezialschiffe gebaut.
Matthias Trott, Sprecher für den Bereich Handelsschiffbau von Aker Yards, ist stolz. "Wir werden die größten RoPax-Fährschiffe mit 5500 Lademeter für Lkw und Trailer bauen. Gleichzeitig können 1200 Passagiere befördert werden. Produktionsbeginn ist Frühjahr 2008."
"Da haben junge Ingenieure ein großes Betätigungs - und Entwicklungsfeld", sagt Schumacher. Das erste Fährschiff dieser Reihe wird 2010 ausgeliefert. Die konstruktiven Anforderungen sind enorm. Diese Schiffe können bis zu 1,5 Meter starkes Eis brechen und damit Routen im Nördlichen Eismeer ganzjährig ohne Eisbrecherhilfe befahren. In nur einem dieser Schiffe steckt ein Arbeitsaufwand von vier bis fünf Containerschiffen. Die Aker Yards Werften in Warnemünde und Wismar gehören zu den 14 Unternehmen der Region, die sich bei Rostock Business der großen Rekrutierungskampagne "Rostock Professionals 2007" angeschlossen haben.
Die OSTSEE-ZEITUNG stellt gemeinsam mit Rostock Business die Unternehmen vor, die sich auf der Plattform präsentieren, um die Suche nach Spezialisten zu unterstützen. "Bei uns können Ingenieure für sich selbst viel mitnehmen", wirbt Florian Schumacher. "Als Unternehmen eines norwegischen Konzerns statten wir die Mitarbeiter schnell mit viel Verantwortung aus." Martin Mulert bestätigt das. Er bereut es nicht, sein berufliches Glück in der Heimat gesucht zu haben. Auf der Werft ist der junge Mann zuständig für den Einbau von Motoren. Im Unternehmen gibt es "flache Hierarchien und Entwicklungsmöglichkeiten in mehreren Arbeitsgebieten", betont Florian Schumacher. Der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter in der Konstruktion liegt beispielsweise bei 46 Jahren. "Den würden wir gerne etwas senken."
Nach der Rekonstruktion in den neunziger Jahren zählen die beiden jeweils 1946 gegründeten Werften in Warnemünde und Wismar zu den modernsten und effektivsten in Europa und weltweit. Für Florian Schumacher steht dennoch fest: "Wir werden mit Standardprojekten unsere Zukunft nicht sichern." Deshalb orientiere sich das Unternehmen auf die Weiterentwicklung von Technologien bei Schiffen, die andere noch nicht bauen. Künftig werde es mehr Prototypen geben. "Wir sehen uns nach Kunden mit besonderen Anforderungen um", sagt Trott. Als Beispiel nennt er zu entwicklende Tanker für arktische Gewässer. In der Werft in Warnemünde ist ein Kompetenzzentrum für Tanker entstanden, das für den Transport verflüssigten Erdgases eingerichtet worden ist. Hier werden die Erfahrungen der Schiffbaugruppe Aker Yards in sich vereinigt. Moderne Anlagen erlauben es , Standard- und Spezialtonnage bis 300 000 in Wismar und 200 000 in Warnemünde zu bauen
Zum 20. Jubiläum erntete das Softwareunternehmen SIV.AG gestern viel Lob. Die Wirtschaftskrise konnte dem Unternehmen nichts anhaben. Das Rostocker IT und Computerunternehmen SIV.AG, mit Sitz in Roggentin, gilt als einer der führenden Software-Anbieter für die deutsche und internationale Versorgungsbranche mit Fokus auf die Energie- und Wasserwirtschaft.
Die beiden aus der Telekommunikationsbranche stammenden Unternehmen adm und telegate sorgen, unter anderem aufgrund des ständig anwachsenden Bedarfs an Callcentern und telekommunikativen Lösungen, für neue Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern. Ob Informations- und Beratungshotlines, die Bestellannahme oder auch das Reklamationsmanagement, die Callcenter Branche wächst zunehmend.
Die Region Rostock entwickelt sich zu einer Hochburg für die Windbranche. In Rerik, hat Voith Industrial Services Wind, eine Tochter der Voith AG, ein nicht börsenorientiertes Unternehmen, das seit 1867 ein Familienunternehmen ist, seit 2004 seine Niederlassung. Von hier aus werden fast 100 Mitarbeiter beschäftigt, die deutschlandweit unterwegs sind.
Karriere machen, wo andere ihren Urlaub genießen – das können Nordex und andere leistungsfähige Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bieten. Damit dies über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wird, unterstützt Nordex die Aktion „MV Professionals“. Schon seit zwei Jahren profitieren Rostocker Unternehmen von „Rostock Professionals“, für Nordex führte die Kampagne zu mehreren Einstellungen von Fach- und Führungskräften von außerhalb des Landes.
Qualifiziert wachsen - Für den Fortbildungsbereich von Nordex geht es zurück zu den Ursprüngen. Die vor rund sechs Jahren in Rostock gegründete „Nordex Academy“ ist jetzt auf das ehemalige Werksgelände nach Rerik gezogen. Auf einer Gebäudefläche von insgesamt rund 1.100 Quadratmetern steht hier ausreichend Raum für theoretische und praktische Schulungen bereit.
Die Nordex Gruppe hat erneut eine Ausschreibung in China gewonnen. Für eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers Beijing Energy wird der Hersteller 33 Turbinen vom Typ S70/1500 kW liefern. Der Windpark „Jingneng“ soll bei Huitengxile im Hochland (2000 ü. NN) der Inneren Mongolei entstehen. Am Standort herrscht eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8,4 Meter pro Sekunde und Durchschnittstemperaturen von minus 2,3 Grad.
Mit einem Großauftrag aus den USA startet Nordex erfolgreich ins neue Jahr. Jetzt vereinbarte Nordex USA mit dem amerikanischen Projektentwickler Everpower Renewables, New York, die Lieferung und den anschließenden Service von 25 Turbinen des Typs N90/2500 kW für den Windpark „Krayn“ in Pennsylvania. Zudem umfasst der Vertrag eine Option auf eine weitere Anlage der gleichen Baureihe.
Vor vier Jahren arbeiteten beim Stent-Hersteller Cortronik noch 36 Mitarbeiter. In diesen Tagen wird der 100. eingestellt. Im Mai kam die Römerin Anna Mirabelli (28) über Belgien nach Warnemünde. Die Italienerin arbeitet an der Entwicklung eines medikamentenbeschichteten Stents mit. „Wir haben sie von der Konkurrenz geholt“, freut sich Carsten Momma (44), Betriebsstättenleiter von Cortronik.
30 Leute hat eine IT-Firma, die seit 15 Jahren international am Markt agiert. Das Unternehmen will weiterhin kontinuierlich wachsen. Steffen Himstedt und Stefan Trebing gründeten 1992 dann nach erfolgreichem gemeinsamem Studienabschluss 26-jährig ein Ingenieurbüro unter dem Namen Trebing & Himstedt.
Es ist ein Kissen, mit dem man keine Kissenschlacht machen kann: Das Airbag - eine dieser segensreichen Erfindungen, die das Autofahren ein wenig sicherer machen und wohl schon so manchem das Leben gerettet haben. Den meisten Menschen bleiben die weißen Plusterkissen allerdings verborgen, und das ist auch gut so. In und um Laage gibt es allerdings eine ganze Menge Menschen, die sich alltäglich mit dem Airbag beschäftigen.
Rasant entwickelt sich in Rostock ein weiteres Unternehmen der Windbranche. Das Unternehmen beschäftigt 110 Leute und ist weltweit tätig. Dringend werden weitere Spezialisten gesucht. Der Niederlassungsleiter der Suzlon Energy GmbH, Wolfgang Conrad, ist stolz:„Wir produzieren doppelt so viel Windkraftanlagen wie ein anderes großes Unternehmen der Windbranche am Standort