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OZ und Rostock Business stellen Unternehmen vor, die wachsen.
Laage
Es ist ein Kissen, mit dem man keine Kissenschlacht machen kann: Das Airbag - eine dieser segensreichen Erfindungen, die das Autofahren ein wenig sicherer machen und wohl schon so manchem das Leben gerettet haben. Den meisten Menschen bleiben die weißen Plusterkissen allerdings verborgen, und das ist auch gut so.
In und um Laage gibt es allerdings eine ganze Menge Menschen, die sich alltäglich mit dem Airbag beschäftigen. Nicht, weil sie permanent Unfälle bauen, sondern weil sie es produzieren. TRW Airbag Systems heißt die Firma, die vor zwölf Jahren ihre Zelte in Laage aufschlug und seitdem expandiert ist. Mit gerade 50 Mitarbeitern startete das Unternehmen. Heute arbeiten schon 520 Mitarbeiter in der Firma am Standort in Mecklenburg-Vorpommern und schreiben eine Erfolgsgeschichte. An einem von zwei Standorten in der Bundesrepublik übrigens. Der andere liegt in Bayern - dort sind 870 Mitarbeiter beschäftigt.
Für
den Rostocker Geschäftsführer Stephan Gappa (40) handelt es sich um ein
gelungenes ost-westdeutsches Projekt. Ob es Knatsch gebe zwischen den
Bayern und den Mecklenburgern? Im Gegenteil, die Zusammenarbeit
funktioniere problemlos. „Wahrscheinlich ist es ein Vorteil, dass die
Mentalitäten so unterschiedlich sind“, sagt Gappa. Seine Mannschaft
produziert an einem Arbeitstag 100 000 Gasgeneratoren. Tendenz steigend.
Der weltweit agierende Konzern TRW ist der führende Hersteller von Autosicherheitssystemen wie Bremsen, Sicherheitsgurten, Airbags. „Laage ist der Gasgeneratorenstandort mit der höchsten Produktion“, ist Gappa stolz. In diesem Jahr werden 24 Millionen produziert. Bis 2010 sollen es jährlich über 30 Millionen sein. Das Unternehmen erreicht derzeit einen jährlichen Umsatz von 200 Millionen Euro. Von Laage aus werden Gasgeneratoren an die europäische Automobilindustrie versandt, aber auch nach Nordamerika, Mexiko, Korea und China.
An der Erfolgsgeschichte des Unternehmens hat Dr. Andreas Vietinghoff seinen Anteil. Er ist der Personal-Chef und hat offensichtlich ein gutes Händchen für gute Leute. „Wir haben einen sehr hohen Automatisierungsgrad“, sagt Vietinghoff. Dementsprechend würden ausschließlich Facharbeiter aus mechanischen oder elektrotechnischen Berufen genommen, die sich möglichst in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik auskennen. In diesem Jahr sollen noch 20 Leute mit diesen Berufen und drei Ingenieure für Maschinenbau/Elektrotechnik eingestellt werden. Im nächsten Jahr sollen es bereits 50 sein. Das Unternehmen bildet zur Zeit 26 junge Leute aus und übernimmt voraussichtlich alle. Airbag Systems zahlt Weihnachts- und Urlaubsgeld und gute Löhne, wie Mitarbeiter versichern.
Quelle: Ostseezeitung, Verfasser Wolfgang Thiel
Zum 20. Jubiläum erntete das Softwareunternehmen SIV.AG gestern viel Lob. Die Wirtschaftskrise konnte dem Unternehmen nichts anhaben. Das Rostocker IT und Computerunternehmen SIV.AG, mit Sitz in Roggentin, gilt als einer der führenden Software-Anbieter für die deutsche und internationale Versorgungsbranche mit Fokus auf die Energie- und Wasserwirtschaft.
Die beiden aus der Telekommunikationsbranche stammenden Unternehmen adm und telegate sorgen, unter anderem aufgrund des ständig anwachsenden Bedarfs an Callcentern und telekommunikativen Lösungen, für neue Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern. Ob Informations- und Beratungshotlines, die Bestellannahme oder auch das Reklamationsmanagement, die Callcenter Branche wächst zunehmend.
Die Region Rostock entwickelt sich zu einer Hochburg für die Windbranche. In Rerik, hat Voith Industrial Services Wind, eine Tochter der Voith AG, ein nicht börsenorientiertes Unternehmen, das seit 1867 ein Familienunternehmen ist, seit 2004 seine Niederlassung. Von hier aus werden fast 100 Mitarbeiter beschäftigt, die deutschlandweit unterwegs sind.
Karriere machen, wo andere ihren Urlaub genießen – das können Nordex und andere leistungsfähige Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bieten. Damit dies über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wird, unterstützt Nordex die Aktion „MV Professionals“. Schon seit zwei Jahren profitieren Rostocker Unternehmen von „Rostock Professionals“, für Nordex führte die Kampagne zu mehreren Einstellungen von Fach- und Führungskräften von außerhalb des Landes.
Qualifiziert wachsen - Für den Fortbildungsbereich von Nordex geht es zurück zu den Ursprüngen. Die vor rund sechs Jahren in Rostock gegründete „Nordex Academy“ ist jetzt auf das ehemalige Werksgelände nach Rerik gezogen. Auf einer Gebäudefläche von insgesamt rund 1.100 Quadratmetern steht hier ausreichend Raum für theoretische und praktische Schulungen bereit.
Die Nordex Gruppe hat erneut eine Ausschreibung in China gewonnen. Für eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers Beijing Energy wird der Hersteller 33 Turbinen vom Typ S70/1500 kW liefern. Der Windpark „Jingneng“ soll bei Huitengxile im Hochland (2000 ü. NN) der Inneren Mongolei entstehen. Am Standort herrscht eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8,4 Meter pro Sekunde und Durchschnittstemperaturen von minus 2,3 Grad.
Mit einem Großauftrag aus den USA startet Nordex erfolgreich ins neue Jahr. Jetzt vereinbarte Nordex USA mit dem amerikanischen Projektentwickler Everpower Renewables, New York, die Lieferung und den anschließenden Service von 25 Turbinen des Typs N90/2500 kW für den Windpark „Krayn“ in Pennsylvania. Zudem umfasst der Vertrag eine Option auf eine weitere Anlage der gleichen Baureihe.
Vor vier Jahren arbeiteten beim Stent-Hersteller Cortronik noch 36 Mitarbeiter. In diesen Tagen wird der 100. eingestellt. Im Mai kam die Römerin Anna Mirabelli (28) über Belgien nach Warnemünde. Die Italienerin arbeitet an der Entwicklung eines medikamentenbeschichteten Stents mit. „Wir haben sie von der Konkurrenz geholt“, freut sich Carsten Momma (44), Betriebsstättenleiter von Cortronik.
30 Leute hat eine IT-Firma, die seit 15 Jahren international am Markt agiert. Das Unternehmen will weiterhin kontinuierlich wachsen. Steffen Himstedt und Stefan Trebing gründeten 1992 dann nach erfolgreichem gemeinsamem Studienabschluss 26-jährig ein Ingenieurbüro unter dem Namen Trebing & Himstedt.
Die Aker Yards Werften in Warnemünde und Wismar bauen ab 2008 die größten Fährschiffe - und suchen 25 Ingenieure an den Standorten Rostock und Wismar.
Rasant entwickelt sich in Rostock ein weiteres Unternehmen der Windbranche. Das Unternehmen beschäftigt 110 Leute und ist weltweit tätig. Dringend werden weitere Spezialisten gesucht. Der Niederlassungsleiter der Suzlon Energy GmbH, Wolfgang Conrad, ist stolz:„Wir produzieren doppelt so viel Windkraftanlagen wie ein anderes großes Unternehmen der Windbranche am Standort